Dein Fahrradpartner stellt sich vor

Das ist deinem Fahrradpartner so noch nie passiert


Über deinen Fahrradpartner

Fahrradfahren ist seit ewigen Zeiten die Passion von deinem Fahrradpartner.
Es ist die Geschichte verbürgt, dass im Alter von 13 Jahren der Wunsch nach einem Fahrrad immer dringlicher geäußert wurde, aber die Mutter darauf hinwies, na in gut vier Jahren hast du doch einen Führerschein und ein Auto. Die Antwort war zukunftsweisend: „Was ist denn schon ein Auto gegen ein Fahrrad!“
Das Fahrrad war dann endlich das Geschenk zum 14. Geburtstag.
Eine neue Freiheit war gewonnen, im Sommer ging es mit Schulfreunden durch den Grunewald zum Strandbad Wannsee. Der Aktionsradius wurde immer größer. Neue Gebiete wurden erobert. Sogar die erste „Fernfahrt“ in die angeblich flache Lüneburger Heide wurde Wirklichkeit.
Die Routen durch das alte West-Berlin waren als kleine Fluchten fast immer dieselben und dennoch haben die Freunde die Ausflüge durch den Grunewald und entlang des Wannseeufers intensiv genossen. Das Ziel einer Fahrt war dann auch in den meisten Fällen die mit einer schmalen Straße mit Berlin verbundene Exklave Steinstücken. Dort gab es ein uriges Gartenlokal, den „Taubenschlag“. Hier im leicht verwilderten Garten zu sitzen und Bratkartoffeln mit Spiegelei zu essen, war fast schon Urlaub.
Auch beruflich hatte der Fahrradpartner zumindest zu Ende der Laufbahn vielfach dem Thema Fahrrad zu tun. Die Planung des ersten von einer Bezirksverordnetenversammlung beschlossenen Radroutenkonzepts war eine Aufgabe des Fahrradpartners.
Hobby und Beruf so miteinander zu vereinigen ist sicher nicht vielen vergönnt.
Gerade hat sich dein Fahrradpartner zum ADFC Tourenleiter ausbilden lassen. Die Touren für das nächste Jahr sind schon in Planung.
Der Fahrradpartner hat aber nun keine Karriere als Ferntourenradler gemacht, so in der Dimension von Alaska nach Feuerland oder von Deutschland wenigstens bis Katmandu.
Alle hier beschriebenen Touren fanden innerhalb der offiziellen Urlaubszeit statt. Die meisten Touren hat der Fahrradpartner gemeinsam mit seiner Partnerin unternommen. Auch ihre große Leidenschaft ist das Fahrradfahren, welch ein Glück! so heißt es im Text auch ab und zu, die Fahrradpartner. Aus Urlaubskoordinationsgründen war der Fahrradpartner auch des Öfteren allein unterwegs, was zwar häufig fad war, wie man in Österreich sagen würde, aber auch zu Erlebnissen geführt hat, die zwei Radler nicht hätten haben können, die Mitnahme im Bus in Kroatien z.B.,.
Wieso tut man sich das an, den Urlaub auf dem Fahrrad zu verbringen, gäbe doch komfortablere Wege, Länder und Landschaften kennen zu lernen?
Das Gefühl des intensiveren Erlebnisses, man muss alles selber organisieren, selber planen.
Der sportliche Aspekt, Distanzen zu überwinden, die weiter sind, als man zu Fuß schaffen könnte, aber doch in einem solchen Tempo, dass viel mehr Details unterwegs wahrnehmbar sind als auf einer organisierten Studienreise im Bus. Der Kontakt zur Bevölkerung, das Erleben von Hilfsbereitschaft, der Kontakt zu anderen Radlern, der Erfahrungsaustausch unterwegs sind Teil des Erlebens.
Auch der Urlaubstag bekommt eine Struktur, so spätestens um 9:00 losradeln, je nach Region und Wetter dann am späteren Mittag ein Picknick oder eine Pause in einem Biergarten oder auch einem Lokal (wenn man sich aufwärmen muss!) und dann  noch mal radeln, bis eine passende Bleibe für die Nacht gefunden wird. So war es zumindest in den Zeiten vor den Buchungsplattformen. Heute wird doch gerne vorgebucht, was so ein wenig von der Spannung nimmt, wo werden wir morgen sein? – aber nun für Sicherheit sorgt, einen Schlafplatz zu haben und nicht noch in der Dämmerung auf Suche sein zu müssen. Was die bessere Variante ist, das ist sich  der Fahrradpartner mit sich selbst nicht so ganz im Reinen. Beide Seiten haben ihre Vor- und Nachteile. Hier sei gesagt, dass die Übernachtung immer in einem Haus stattfindet, egal ob es ein Privatzimmer oder auch mal in einem schönen Hotel mit Wellnessangebot wird. Ein Zelt war aus Gewichtsgründen nie dabei!
Durch dienstliche Aufenthalte in Stettin, die auch mit dem Thema Fahrrad in Zusammenhang standen, wurde Polen als neues Fahrradland entdeckt. Wenn aus Umweltgründen Fernreisen nicht mehr unternommen werden, dann bietet unser östliches Nachbarland noch viele unbekannte Routen, die es für euch liebe Fahrradfreunde zu entdecken gilt.
Von den vielfältigen Touren möchte ich euch berichten und vielleicht animieren, unbekanntere Regionen mit dem Fahrrad zu erkunden. Mein Anspruch besteht darin, nützliche Hinweise für selbst geplante Radtouren zu geben und euch an den sehr persönlichen Erlebnissen teilhaben zu lassen.
Ob´s gelingt, über Rückmeldungen und Anregungen freut sich euer Fahrradpartner natürlich.
In diesem Zusammenhang erinnern  sich die beiden Radler an einen Vortrag in der Urania von einem Fernradler, der eine hochprofessionelle Präsentation mitgebracht hat, deren Informationswert aber sehr überschaubar blieb.
Wir haben uns über das anwesende Publikum gewundert, das so völlig anders war, als das man von Vorträgen beim ADFC kennt. Durchgestylte junge Leute, die so gar nicht nach Tourenradlern aussahen, der Grund, sie wollten einen berühmten You tuber live erleben. Warum habe ich bloß keine moovies von den Touren gemacht?
Aber so könnt ihr an meinen Erfahrungen ebenso teilhaben und vielleicht noch ein paar mehr Infos mitnehmen.
Im Winter, wenn das Radeln längerer Strecken keine Freude macht, hält sich dein Fahrradpartner in seiner Sportbude in Friedenau fit. Im deen Fitness Club www.deen.de stellen die Trainer individuelle ganz auf deine Bedürfnisse angepasste Trainingsprogramme zusammen. Dann ist man im Frühling fit für die kommenden Radtouren.
Ganz anders plant und unternimmt mein lieber ehemaliger Kollege, der Bummelradler, seine Touren. Schaut euch mal seine wirklich schöne Seite an. www.bummelrad.de 
Viel Spaß beim Lesen und Radeln wünscht euch euer Fahrradpartner.